Hitzeperiode bringt Waldbrände: FF Scharnstein mehrfach im Einsatz

von | 01.Juli.2026 | News

Einsatzreiche Tage liegen hinter den Frauen und Männern der FF Scharnstein. Seit Beginn der aktuellen Hitzeperiode mussten wir neben unseren alltäglichen Einsätzen im Gemeindegebiet zu insgesamt drei Waldbränden im Bezirk Gmunden ausrücken.

Am Montag, dem 29. Juni, wurden unser Treibstoffversorgungswagen (TVW) sowie unsere Flughelfer zu einem Waldbrand am Brunnkogel in der Gemeinde Altmünster alarmiert. Unsere Spezialisten unterstützten die örtlichen Einsatzkräfte bei der Waldbrandbekämpfung mit Hubschrauberunterstützung und sorgten für einen reibungslosen Einsatzablauf.

Bereits am nächsten Tag folgte der nächste Alarm: In der Gemeinde Ebensee war in alpinem Gelände ein Waldbrand ausgebrochen. Zunächst wurde unser TVW angefordert, um die Versorgung der eingesetzten Hubschrauber sicherzustellen. Im weiteren Einsatzverlauf wurde auch unser Waldbrandstützpunkt gemeinsam mit einer Gruppe von Flughelfern nachalarmiert. Die Löscharbeiten wurden am späten Abend vorerst beendet.

Am darauffolgenden Tag wurden jedoch erneut Glutnester entdeckt, weshalb unsere Mannschaft abermals nach Ebensee ausrückte. Dort unterstützten wir die Einsatzkräfte mit Spezialgerät sowie unseren bestens ausgebildeten und erfahrenen Flughelfern.

Am Abend desselben Tages, Mittwoch, dem 1. Juli, wurden wir gemeinsam mit dem Waldbrandstützpunkt St. Agatha zum nächsten Waldbrand in der Gemeinde Bad Goisern am Hallstätter See alarmiert. Dank des raschen Einsatzes konnte der Brand bereits nach wenigen Stunden gelöscht werden.

Einmal mehr zeigte sich dabei die enorme Bedeutung unserer Stützpunkte. Mit unserem Treibstoffversorgungswagen gewährleisten wir einen dauerhaften Flugbetrieb im gesamten südlichen Oberösterreich und schaffen damit eine wesentliche Grundlage für die Waldbrandbekämpfung aus der Luft. Unser Waldbrandstützpunkt stellte bei den vergangenen Einsätzen das notwendige Spezialgerät zur Verfügung, während unsere Flughelfer mit ihrem Fachwissen einen wesentlichen Beitrag zum Einsatzerfolg leisteten. Sie sorgen für einen sicheren und effizienten Ablauf der Hubschraubereinsätze und bilden das wichtige Bindeglied zwischen den örtlichen Feuerwehrkräften und den eingesetzten Luftfahrzeugen.

Insgesamt leisteten wir bei den drei Waldbrandeinsätzen 155 Einsatzstunden, vertankten 2.880 Liter Kerosin und unterstützten die Einsätze mit vier Flughelfern sowie umfangreichem Spezialgerät.

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